Sozialarbeit/Schulpsychologie

Frau Viehmeier (Schulsozialarbeiterin, [E-Mail]AViehmeier@monheim.de)

  • Sprechstunde: Donnerstags, 1. Stunde, Büro in der Verwaltung (Raum 077)

Herr Meckel (Schulpsychologe, [E-Mail]GMeckel@monheim.de)

Bei Sozialer Arbeit in der Schule handelt es sich grundsätzlich um ein Leistungsangebot der Kinder- und Jugendhilfe an der Schule, auf der Basis einer gemeinsamen Verantwortung und verbindlicher Kooperationsregelungen. Der öffentliche Träger der Kinder-/Jugendhilfe hat dabei die Planungs- und Steuerungsverantwortung.

Soziale Arbeit verbindet verschiedene sozialpädagogische und sozialarbeiterische Aktivitäten am Ort Schule. Diese werden mit dem umfassenden Begriff der Schulsozialarbeit zusammengefasst.

Schulsozialarbeit ist als Bindeglied zwischen Schule, Kinder-/Jugendhilfe und Elternhaus zu verstehen. Schule soll als Lebensraum für Kinder und Jugendliche erfahrbar werden, indem nicht nur Lerninhalte vermittelt werden, sondern ebenso Möglichkeiten zur Beteiligung, Selbsterfahrung, Selbstwirksamkeit und Persönlichkeitsentwicklung besteht. Schulsozialarbeit soll aber auch dazu beitragen, individuelle und gesellschaftliche Benachteiligungen auszugleichen.

Schulsozialarbeit ist ein eigenständiges sozialpädagogisches Angebot, bei dem sozialpädagogische und-arbeiterische Fachkräfte auf einer verbindlich vereinbarten Basis kontinuierlich am Ort der Schule tätig sind. Hier arbeiten sie mit Lehrkräften und allen anderen in der Schule Tätigen zusammen und bringen dabei sozialpädagogische Ziele, Methoden und Arbeitsprinzipien sowie Angebote ein.

 

Zielgruppen

Schulsozialarbeit unterstützt…

…Kinder und Jugendliche

…Familien /Eltern

…Schule und alle dort Arbeitenden

…Schule im Netzwerk lokaler und regionaler Hilfen

 

Aufgabenbereiche und Angebotsformen

  • Beratung von jungen Menschen insbesondere in schwierigen Lebenslagen, möglichst niederschwellig und freiwillig
  • Abklärung von möglichen Gefährdungslagen (u.a. Kinderschutz und Suizidalität)
  • Kooperation mit spezialisierten Beratungsdiensten und Institutionen
  • Beteiligung aller relevanter Personen des jungen Menschen
  • Gezielte Förderung von Kindern und Jugendlichen in Krisen und mit akuten Lernschwierigkeiten (unter Einbeziehung des Netzwerkes)
  • Soziales Lernen, Konfliktbewältigung und Prävention
  • Angebote der Gewaltprävention
  • Krisenintervention bei akuten Konflikten
  • Schulsozialarbeit als „Anbieter“ pädagogischer Maßnahmen, aber auch als Kooperationspartner für Projektanbieter, Initiativen etc.
  • Gestaltung von Übergängen
  • Bildungsangebote und Freizeitgelegenheiten
  • Netzwerkarbeit
  • Kooperation mit externen Partnern durch Netzwerkkompetenz, Netzwerkpflege und Einbindung in das bestehende Netzwerk
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